Hahnemann's Leben

Christian Friedrich Samuel Hahnemann wurde am 10. April 1755 als Sohn eines Porzellanmalers in Meißen geboren. Zuerst besuchte er die Stadtschule in Leipzig, bekam aber dann ein Stipendium für die Fürstenschule St. Afra. Nach dem Abitur 1775 begann er mit dem Studium der Medizin in Leipzig. Er finanzierte sein Studium mittels Übersetzungsarbeiten selbst.

Von Leipzig wechselte Hahnemann für neun Monate nach Wien zu Joseph Freiherr von Quarin, dem Leibarzt der Kaiserin Maria Theresia. Dieser hielt den Unterricht direkt am Krankenbett und bei Visiten ab. Im Oktober 1577 ging ihm das Geld aus und Hahnemann wurde von Quarin nach Siebenbürgen vermittelt, um dort eine Stelle als Leibarzt und Bibliothekar bei Samuel von Brukenthal anzutreten.

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Hahnemann

Homöopathische Hausapotheke

Viele Haushalte haben heute homöopatische Einzelmittel zu Hause, doch oft ist es so, dass man sich nach einiger Zeit nicht mehr genau erinnern kann, wofür man dieses Mittel eigentlich einsetzen kann. Da wir immer wieder darauf angesprochen wurden, haben wir uns entschlossen, diesem Kundenwunsch zu entsprechen. Wir haben hier nun die gängigsten homöopathischen Mittel in kurzer Form zusammengefasst. Die neben dem Namen angegebene Potenz ist die am häufigsten verwendete. Natürlich können Sie die Mittel auch in der von Ihnen gewünschen Potenz bekommen.
Die Fülle an homöopathischen Einzelmittel ist enorm. Falls Sie Auskunft über ein hier nicht angeführtes Mittel haben wollen, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Generell gilt: je akuter ein Krankheitszustand ist, desto häufiger gibt man die Arznei. Eine Arznei in D12 kann man bis zu 3 x täglich (sonst 1-2 x täglich), eine Arznei in D30 bei Fieber bis zu 2 x täglich (sonst etwa jeden 2. Tag oder 2x/Woche) jeweils 5 Globuli. Bei der Einnahme sollte man auf den Kontakt mit Metallgegenständen verzichten und entweder einen Plastiklöffel verwenden oder das Mittel direkt auf die Zunge geben. Die Lagerung der Arzneien soll bei Zimmertemperatur erfolgen, direkte Sonnenbestrahlung oder Erwärmung über 40°C sollte vermieden werden.

Kann bei Erkrankungen fast jeden Organsystems eingesetzt werden. Typische Symptome sind: Unruhe, große Erschöpfung, brennende Schmerzen im Magen mit Übelkeit und Erbrechen, Verschlimmerung nach Mitternacht (Aconitum: vor Mitternacht), Geruch und Anblick von Speisen sind unerträglich, Durchfall nach dem Essen und Trinken. Durstig, trinkt kleine Schlucke kalten Wassers.
Verhindert eitrige Entzündungen bei Kälte- und Zugluft empfindlichen Personen. Es dient auch zur Ausheilung eitriger Entzündungen und Fisteln mit dünnflüssigen, übelriechenden und ätzenden Absonderungen und bei Neigung zur Narbenbildung, wie man das bei chronischen Haut- und Bindehautentzündungen und Gerstenkorn sehen kann.
Am Anfang jeder akuten, entzündlichen Erkrankung. Aconitum wird eingesetzt bei jedem plötzlichem, heftigen Krankheitsbeginn als Folge von kaltem Wind, Hitze oder Schock; Anfängliche Fieberzustände mit Schüttelfrost, trockene Hitze; Durst auf kaltes Wasser; bitterer Geschmack im Mund. Überempfindlichkeit gegen Berührung, Ruhelosigkeit, große Angst.
Erkältungskrankheiten als Folge von feuchtem, nasskaltem Wetter; Fliesschnupfen - reichlich dünne wässrige Absonderung - mit scharfem, wundmachendem Nasensekret; Sinusitis, Laryngitis, bellender Husten mit Heiserkeit und Kitzeln im Kehlkopf.
Schwindel bei jeder Bewegung, mit großer Übelkeit und Erbrechen; Reisekrankheit beim Autofahren, Seekrankheit; Migräne; Neigung zu kaltem Schweiß bei geringster Anstrengung; Schwäche als Folge von Schlafmangel; man möchte sich gerne hinlegen.
Bei Beschwerden, die einem Bienenstich ähneln:rote und wässrige Schwellung der Haut und Quaddelbildung; brennende, stechende Schmerzen; ausgeprägte Besserung bei Kühlung; mag weder Druck noch Berührung; Durstlosigkeit ist typisch; Ohrenschmerzen und Halsschmerzen beginnen am Nachmittag;
Hauptarzneit bei Verletzungen, bei denen es zu Blutungen gekommen ist - Quetschungen, Operationen, Zahnbehandlungen, Prellunge; rheumatoide Schmerzen als Folge von Nässe, Kälte und Überanstrengung.
Belladonna ist besonders bei plötzlichen und heftigen Krankheitsverläufen angezeigt. Typisch ist die Überempfindlichkeit gegen Licht, Geräusche, Geschmack, Berührung und Erschütterung. Es herrscht eine Überempfindlichkeit gegen Schmerzen. Auch große Unruhe mit Angst und Furcht herrscht vor.
Es kommt zu kolikartigen, ausstrahlenden Schmerzen im Leber- und Nierenbereich. Wird daher bei Leber-Galle-Beschwerden, aber auch bei Harnwegsinfekten angewendet. Häufiger Harndrang mit brennenden Schmerzen beim Urinieren. Weiters auch bei Muskel- und Gelenkrheumatismus, wobei es bei Bewegung und Stehen zur Verschlimmerung der Symptome kommt. Bei Juckreiz der Haut, Ekzemen und Akne vulgaris.
Jegliche Bewegung und auch Berührung verschlimmert die Symptome. Akute entzündliche Prozesse der Schleimhäute, Atemwege, Magen-Darm-Trakt, Stütz - und Bewegungsapparat. Leitsymptome: langsame Entwicklung der Beschwerden, Fieber, trockene Schleimhäute, sehr durstig, stechende Schmerzen. Besserung durch Druck auf die schmerzende Stelle, Liegen auf der schmerzhaften Seite und Ruhe.
Bei Husten mit Schleimrasseln. Andauernde Übelkeit, Würgen und Erbrechen ohne Erleichterung, nicht nur beim Husten. Verdauungsbeschwerden der Kinder nach einem Kinderfest - Durcheinanderessen. Reine Zunge. Hellrote, pulsierende Blutungen. Gelber, wässriger, schaumiger Durchfall.
Für den Bewegungs- und Stützapparat bei Wachstumsschmerzen, schlecht heilenden Knochenbrüchen, Schulkopfschmerz und Ernährungsstörungen bei Kindern. Weiters bei kolikartigen Bauchschmerzen während des Essen, Durchfall und Blähungen. Verschlimmerung bei feuchter Kälte, Zugluft, körperlicher und geistiger Anstrengung. Besserung bei trockenem und warmem Wetter.
Frauenmittel. Gebärmutterkrämpfe, drohendem Abort, erschwerte Geburt. Zur Geburtsvorbereitung drei Wochen vor dem errechneten Termin 3x5glob. Während der Entbindung bei schwachen, ineffizienten Wehen.
Bei Überempfindlichkeit gegen Sinneseindrücke und Schmerzen. Personen sind sehr reizbar, ungeduldig und schlechter Laune. Der Schmerz erscheint plötzlich, wie aus dem Nichts und ist scheinbar unerträglich. Wichtiges Mittel in der Kinderheilkunde bei Zahnungsbeschwerden (eine Wange rot, die ander blass), Blähungskoliken, Windeldermatitis, fieberhafter Säuglingsschnupfen. In der Schwangerschaft vor und während der Entbindung.
Wichtiges Mittel bei Frauenkrankheiten. Bei unregelmäßigen Monatsblutungen, Regelbeschwerden, Krampfwehen, klimakterischen Beschwerden. Das Nervensystem ist sehr erregt, große Ruhelosigkeit und Bewegungsdrang. Starke Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit. Verschlimmerung während der Monatsblutung, in der Kälte und bei Aufregung. Besserung erfolgt durch lokale Wärme.
Wichtig bei kolikartigen Schmerzen im Bauchbereich: Gallen- oder Nierenkoliken, Regelbeschwerden. Die Schmerzen treten plötzlich und heftig auf. Besserung tritt durch Wärme, Druck und Zusammenkrümmen auf. Bei Nervenschmerzen. Beschwerden treten häufig als Folge von Zorn und Entrüstung auf.
Trockener, bellender, krampfartiger Husten; oft mit Brechreiz und stechenden Schmerzen in der Brust. Nasenbluten beim Husten. Keuchhusten, Bronchitis, Kehlkopfentzündung. Wird beim Niederlegen schlimmer, vor allem Nachts.
Dient der Steigerung der körpereigenen Abwehr, bei akuten oder chronischen Infektionen Vorsicht bei Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung immumsupprimiert sein müssen.
Bei grippalem Infekt oder Influenza mit starken Gliederschmerzen und dem Gefühl der Zerschlagenheit. Trockener, sehr schmerzhafter Husten. Schon beim Denken an Essen große Übelkeit. Verlangen nach kalten Getränken und kalten Speisen.
Bei akuten Atemwegsinfektionen; trockener und bellender Husten. Heiserkeit und wundes Gefühl in der Brust. Verschlimmerung durch kalte Luft, Verbesserung durch Essen und Trinken. Hyperthyreose, Herzklopfen. Bei Schilddrüsenerkrankung nicht ohne ärztlichen Rat anwenden.
Wichtiges Fiebermittel (-38,5°C). Zu Beginn einer Infektionskrankheit. Klopfende Schmerzen in den Ohren; auch bei Mittelohrentzündung. Blässe wechselt mit Röte. Die akuten Beschwerden verlaufen wellenartig. Wenig Schweiß; wenn, dann im Gesicht. Häufiges Nasenbluten, Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Prüfungsangst mit Zittern, Lampenfieber, Flugangst. Heißes, rotes Gesicht, aber es ist einem kalt.
Schwindel mit Benommenheit, Sehstörungen, Migräne, Schüttelfrost, heißer, roter Kopf, Lampenfieber, Prüfungsangst mit Zittern.
Bei eitrigen Entzündungen der Schleimhäute (Hals-Nasen-Ohren-Bereich, Vagina). Der Husten ist locker mit gelbem Auswurf. Viel Schweiß. Verschlimmerung bei trockener, kalter Luft, Zugluft. Besserung bei Wärme. Bei Neigung zu Eiterung.
Allergische Haut- und Schleimhauterkrankungen.
Lokal infizierte Wunden mit blaurotem Wundsaum. Fieber ohne Schweiß, auch Mundtrockenheit, aber kalte Füße. Bei Prämenstruellem Syndrom, Hitzewallungen bei Wechseljahrbeschwerden, Blähungen, blutig-schleimigem Durchfall. Ruhe und Wärme verschlimmern die Symptome. Besserung tritt ein bei Beginn der Sekretion( Regelblutung, Schleimauswurf usw.) und frischer Luft.
Erkrankung der Niere und der Harnwege. Heftig brennende Schmerzen beim Wasserlassen. Starker Harndrang. Akute Entzündungen der Haut und Schleimhäute mit brennenden Schmerzen und Blasenbildung.
Schmerzen sind heftig, stechend, krampfartig und kommt ganz plötzlich. Regelbeschwerden, Koliken, Kopfschmerzen, Wadenkrämpfe. Besserung durch Wärme - heiße Getränke, Wärmeflasche, Herumlaufen, Zusammenkrümmen, Druck.
Entzündungen der Schleimhäute mit Schwellung der Drüsen und eitrigen Belägen an Mandeln und am Rachen mit übel riechendem Mundgeruch. Milchschorf. Steifheit in allen Muskeln und Gelenken.
Schleimhäute sind trocken, aufgesprungene Lippen, Lippenherpes, Migräne, Schulkopfschmerz. Großes Verlangen nach Salzigem. Milchschorf, Akne. Schweiß ist ölig.
Totenübelkeit, starker Speichelfluss, Erbrechen, Würgereiz. Schon beim Anblick von Speisen Erbrechen. Starke krampfartige Schmerzen im Darmbereich. Nach Durchfall sehr erschöpft, Neigung zu Kollaps. Durst, jedoch Abneigung gegen Wasser. Schwangerschaftserbrechen, Seekrankheit. Körper ist kalt, ebenso der Schweiß.
Nervöse Herzklopfen, geringe Konzentrationsfähigkeit. Heiserkeit, Reizhusten beim Sprechen und kalter Luft - im stündlichen Wechsel mit Belladonna und Bryonia. Stark blutende Wunden, Zahnfleischbluten, auch nach dem Ziehen eines Zahnes. Nasenbluten
Bei Halsentzündugen, Rachen dunkelrot. Geschwollene Mandeln. Drüsen verhärtet. Laktationsbeschwerden, gleicht den Milchfluss aus (zu viel als auch zu wenig), Brüste hart und empfindlich, wunde und offene Brustwarzen, Mastitis. Auch zur Unterstützung beim Abstillen.
Bei Erkältungsneigung. Fröstelt, aber mag keine Wärme. Mittelohrentzündung, Bronchitis. Durstlos. Schwache, ineffektive Wehen. Zur Geburtsvorbereitung ab 6 Wochen vor dem errechneten Termin bis zu 3 Wochen vor dem errechneten Termin 3x5 glob.; dann weiter mit Caulophyllum (s. dort).
Eine der wichtigsten Arzneien nach jedem zu viel. Beschwerden vor allem im Magen-Darm-Bereich; Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen. Auch im Kopf-Stirnbereich; Schwindel, Kopfschmerz, Migräne. Vor allem nach zu viel essen, trinken, rauchen, zu vielen Medikamenten, zu vielem Arbeiten, Stress, nach jedem Exzess oder zu wenig Schlaf. Morgens Verschlimmerung, Besserung abends und bei Wärme. Dem Patienten ist sehr kalt, er ist ungeduldig, gereizt, zornig, arbeitswütig.
Extrem breites Anwendungsspektrum . Stark gerötete Schleimhäute, chronische Bronchitis, Rhinits, grippaler Infekt. Sodbrennen. Hitzewallungen. Nachts heiße Füße. Trockene, unreine Haut, brennende, juckende Hautausschläge. Muskel- und Gelenksrheumatismus. Leichter Schlaf. Zum Ausleiten nach Cortison- oder Antibiotikatherapie.
Bei Übelkeit und Erbrechen.
Warzen, Kondylome. Chronisch entzündliche Erkrankungen: Mittelohrentzündung, Bronchitis, Sinusitis, Tonsilitis, Rhinitis. Chronische Gastritis. Muskel- und Gelenksrheumatismus. Fettig, glänzende Haut. Psoriasis, schuppige Kopfhaut.
Gelenks- und Wirbelsäuleschmerzen. Charakteristisch ist die Besserung durch Bewegung. Besserung auch durch Wärme. Auslöser kann sein: nass-kaltes Wetter, kalter Wind. Neigung zu Herpes.
Kreislaufschwäche mit Kollapsneigung, große Schwäche, starker Speichelfluss, viel Schweiß, Brechdurchfall. Kalter Schweiß auf der Stirn. Besserung tritt durch Wärme ein. Vor allem für Kinder und alte Leute.
Schlafmittel. Nervöse, aufgeregte, mürrische Leute, auch Kinder mit nächtlichem Zähneknirschen. Sprechen in der Nacht, rollen sich herum, finden keine Ruhe.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, wir bestellen homöopathische Mittel auch gerne für Sie oder bereiten sie in unserem Labor selbst zu.